Hier finden sie Informationen und Fotos, wie wir Arbeiten.

Sinnvolles Tun

Durch mein sinnvolles Tun zum Gemeinwohl erschließe ich mir meine ganz eigenen Kompetenzen und Fertigkeiten. Dabei eröffnen sich mir immer wieder neue Fragen, die mich neugierig machen, darauf eine Antwort zu finden. Ich bin nicht mehr nur Anwender sondern ich werde ForscherIn und EntdeckerIn ! Durch die natürlich wiederkehrenden Kreisläufe lerne ich jedes Mal dazu und wachse darin.

Handlungspädagogik beginnt mit dem Tun

und schenkt dem Menschen viele Möglichkeiten, sich selbst zu entdecken, sich als Teil der Erde wahrzunehmen, sich selbst wertvoll zu werden und diese Wertschätzung nicht nur für sich zu behalten.

Unser Kindergarten arbeitet auf der Grundlage der Handlungspädagogik eingebettet in die Waldorfphilosophie und auch mit Arbeitsmaterialien inspiriert von Maria Montessori.

Solidarität

„Wer sich solidarisch verhält, nimmt im Vertrauen darauf, dass sich der andere in ähnlichen Situationen ebenso verhalten wird, im langfristigen Eigeninteresse Nachteile in Kauf.“     

Habermas

 

Gemeinsam Holz schlichten

Soziale Bildung

Kinderkonferenz- gemeinsam Kindergarten gestalten

Einmal im Monat findet unsere Kinderkonferenz statt zu Themen, die uns im  kindergartenalltag begegnen, z.B. wie wollen wir in diesem Jahr Fasching feiern oder  die unseren Blick für die Welt weiten, z.B. was bedeutet Frieden für die Welt, für mich und für unseren Kindergarten.

Dazu treffen wir uns im Kreis. Die Namenschilder geben Auskunft, wer in der Konferenz fehlt. Der Redestecken zeigt den Sprechenden an und hilft den Hörenden still zu werden. So üben wir, Meinungen zu äußern und zuzuhören. Im Falle einer Abstimmung hat jeder Teilnehmende ein einfaches Stimmrecht, das mit einem Abstimmstein ausgeübt werden kann. Am Schluss der Kinderkonferenz halten wir das Ergebnis fest; entweder wie wir z.B. Fasching feiern wollen oder wir erkennen, dass wir an diesem Thema zu keinem endgültigen Ergebnis gekommen sind und es uns weiterbegleiten wird.

Wir wünschen Frieden uns allen

Konzeptkunstwerk  zum Fest des Friedens.

Immer wieder hören wir den Satz: Weihnachten- Fest des Friedens

Aber was ist das eigentlich?

Wir schauen uns in einer Kinderkonferenz Friedenszeichen an und jeder kann zum Thema Frieden etwas sagen. Bald stellt sich die Frage, was finde ich besser: Frieden oder Krieg. Einige von uns finden Frieden gut,  vier Kinder finden auch Krieg gut. Auf die Frage warum sagen sie: „Ich finde Krieg gut, weil ich dann der Gute bin. Bei Lego sind die schwarzen  Ritter die Bösen und ich bin der Gute und gewinne.“  So wird den Kindern das in der Spielzeugwelt verkauft. Aber wer bestimmt im Leben, wer oder was gut oder böse ist? Ein Kind meldet sich, dass die ganze Zeit aufmerksam zugehört hat:

„Ich denke, das ist in meinem Kopf. Manchmal möchte ich jemandem etwas wegnehmen und dann ist es  in meinem Kopf, ob ich das machen soll oder nicht.“

Es wird still. Beginnt dann Frieden, wenn ich mir überlege, wie ich handeln soll?

Unsere Erzieherinnen bieten an,  aus einer  Wurzel ein Konzeptkunstwerk gestalten – bei dem alle Betrachtenden mitgestalten können.  Die Wurzel wird Treffpunkt. Wir bemalen Baumscheiben und beschriften sie mit unseren Gedanken. Wir spielen Situationstheater, tragen Alltagsituationen vor und überlegen dann, wie wir reagieren können, wenn z.B. einer den anderen auslacht.  Wir legen unser Kunstwerk an den Bringplatz und bitten unsere Eltern mitzugestalten. An der Stallweihnacht stellen wir unser  Kunstwerk aus und laden alle Gäste ein zu betrachten und mit zutun.

Frieden entsteht, wenn wir ihn tun und  wir haben uns auf den Weg gemacht, der uns sicher länger begleitet, als nur bis Weihnachten.

„Es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden ist der Weg.“ (Mahatma Gandhi)